Die junge Armenierin Armine Aleksanyan – genannt Amoush - wurde in Jerewan zur
Schauspielerin und Regisseurin ausgebildet und war gerade am Proben, als sie 2020 erfuhr, dass
der Konflikt um die Region Berg Karabach eskalierte.
Ihr Bruder hatte sie noch am Vortag angerufen. Nun war er im Krieg. Die Familie sollte 44 Tage nichts von ihm hören. In dieser Zeit begann Armine, ihrem Bruder Briefe zu schreiben, die sie
nie abschickte.
Nach dem Waffenstillstand brach Armine ihre Zelte in Armenien ab und „floh“ als Au Pair nach
Deutschland. Sie behielt die Angewohnheit, Briefe zu schreiben, nunmehr an sich selbst und den
verstorbenen Filmemacher Sergei Iossifowitsch Parajanov.
PARAJANOV stellt die Fragen nach einer Identität, die nicht durch Ländergrenzen und Geburtsort
definiert wird. Das hochemotionale Stück arbeitet mit Tanz, Schauspiel, Musik, Video und Live-
Visuals. Unter der Regie von Theater- und Filmregisseur Peter Wallgram gibt Armine Aleksanyan
ihr Debut auf deutschsprachigen Bühnen.
„Ein bildgewaltiges Theaterstück zwischen dokumentarischer Wahrheit und künstlerischer Vision.“
(WDR).
„Mit Tanz, Musik, Live-Visuals und Schauspiel erzählt PARAJANOV von einer Identität jenseits
aller Grenzen.“ (Westdeutsche Zeitung)
Text von Armine Aleksanyan
Mit Armine Aleksanyan
Regie, Dramaturgie: Peter Wallgram
Ca. 70 Minuten, keine Pause
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Ort: Sojus 7, Halle
Einlass: 18:30 Uhr
Beginn: 19:30 Uhr
VVK: 5 € / 3 € ermäßigt *
AK: 7€ / 5 € ermäßigt *
*Inhaber*innen einer Ehrenamtskarte NRW, Schüler*innen, Auszubildende, Studierende, Freiwilligendienstleistende, Arbeitslose sowie Schwerbehinderte können Eintrittskarten gegen Vorlage eines gültigen Nachweises zu einem vergünstigten Preis erhalten. Der Nachweis muss am Tag der Veranstaltung mitgeführt und beim Einlass vorgezeigt werden.